auf unserer tour stand heute der punkt trecking. wir wurden von unserer dschunke bis nach cat ba island gebracht wo wir abermals von unseren mitreisenden getrennt und bekamen einen neuen guide. dieser begleitete uns dann zum nationalpark, in dem die treckingtour stattfinden sollte. da wir aber noch kein passendes schuhwerk anhatten, verpassten wir den offiziellen start und hatten uns damit selbstaendig einen neuen guide ausgesucht
‚funky monkey“. dieser erklaerte uns, dass wir bis zum gipfel des einen berges wandern werden – eine aussage, die weder wir noch die anderen teilnehmenden leute (wieder unsere board mitreisenden) ernst nahmen. leider sollte sie sich als wahr entpuppen.
der aufstieg war getan, oben stand ein turm aus eisen (ziemlich verrostet und fuer maximal fuenf leute ausgelegt). die ersten 15 personen machten sich an den aufstieg – ich hielt mich erst mal zurueck – vielleicht spaeter. da alle heile wieder herunterkamen, habe ich es dann doch gewagt – einige stufen fehlten, der wind brachte den turm zum schwanken ( was aber sicherlich konstruktiv gewollt war).
beim abstieg mussten wir uns etwas beeilen, da wir ja den bus noch bekommen mussten/wollten, schliesslich waren unser gesamtes gepaeck noch darin. dieser hielt dann auch wieder an und wir bekamen einen neuen guide. eigentlich nur noch einen fahrer fuer sonja und mich allein. dann kam die ankunft am hotel mit strand. das erwachen fuer uns.
was so gut gestartet hatte entpuppte sich als nepp. der hotelbesitzer weigerte sich unsere travel-agentur in ha noi anzurufen, der fahrer wurde handgreiflich und warf uns aus dem bus. der strand ein haufen sand, der im verlauf des nachmittags von baggern auf lkw’s aufgeladen und abtransportiert werden sollte. das hotel war ok, aber nicht so wie man es uns versprochen hatte und als wir den hotelier endlich soweit hatten, dass er die agentur anrief, wurden unser anruf einfach von ihm beendet. immerhin konnten wir uns noch einen motorroller fuer die zwei tage dazudiskutieren. da wir die einzigen gaeste im hotel waren, sollten wir auch nicht von karaoke wettbewerben um unsere nachtruhe gebracht werden.
mit dem roller ging es auch dann direkt auf eine erkundungstour ueber die insel. das ganze hat riesig spass gemacht – vor allem nach vietnamesischen verkehrsregeln fahren. die erkundungstour war wirklich klasse, viele kleine ortschaften mit ziegen, huehnern, felsbrocken und wasserbueffeln die fahrbahn geteilt – ein neues erlebnis. wir konnten uns in ruhe den besten strand heraussuchen und haben dann dort eine pause gemacht und ein bisschen sonne getankt.
einen vorteil hatte das hotel – es gab einen billard tisch, den wir am abend auch noch ausgiebig nutzten.
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