Um Costa Rica richtig kennenzulernen, haben wir uns heute direkt einen Regenwald vorgenommen – den Parque Nacional Carara. Da gibt es uebrigens keinen Marmor.
Mit dem Bus ging es dort hin – aber fuer Europaeer kann aber auch das zu einem Abenteuer werden. Die erste Frage war wo er abfaehrt – aber das konnte uns Jutta – unsere nette Apartmentbesitzerin sagen. Im Bus muss man dann nur noch sagen wohin man moechte – der Busfahrer versucht dann dort anzuhalten (wenn er es nicht schon wieder vergessen hat). Kurzum: wir haben es geschafft und es war dann doch gar nicht so schwer.
Im Park angekommen haben wir uns einen Fuehrer genommen, der uns durch den Wald fuehren sollte. Wir mussten uns davon ueberzeugen lassen, Gummistiefel anzuziehen. Dann ging es rein in den Wald – und wir konnten auch gleich eine Boa constrictum sehen.
Etwas tiefer im Wald haben wir dann auch gesehen, warum wir uns die Gummistiefel angezogen haben – bis fast zu den knien. Womit das naechste problem anfing – meine Stiefel waren nicht hoch genug. Aber besser als gar keine.
Der Guide, der in Deutschland studiert hat, hat uns dann tiefer in den Wald gefuehrt. Der Wald ist so dicht, dass man den 10 meter entfernten Vordermann nicht mal mehr sehen kann. Allein wuerde man da nur mit GPS wieder rauskommen.
Im Wald konnten wir dann Froesche, Eulen, noch mehr Schlangen, Kapuziner Aeffchen, Ozelote und Spechte sehen. Der Blick auf einen ruhig sitzenden Ara blieb uns leider verwehrt. Wir sind dem Papagei eine halbe Stunde nachgelaufen und dann ist er vor uns einfach weggeflogen.
Nach unserer Tour haben wir noch ein bisschen mit dem Guide gequatscht – der hat uns noch vorgeschlagen, eine Schildkroeten-Tour zu machen. Das werden wir dann wahrscheinlich in unseren letzten Tagen in Costa Rica machen – bis dahin ist es aber noch etwas hin.
Zu Hause wieder angekommen – die Fahrt war deutlich schneller als am Morgen (was wahrscheinlich an den Fahrkuensten oder aber am Mut des Fahrers lag) – sind wir dann von einem kleinen Regenerguss ueberasch worden. Mit der Planung unseres Trips in die Karibik haben wir den Tag dann ausklingen lassen.
Schreibe einen Kommentar