22. Oktober – Auf in die gruenen Berge

Nach einer etwas kurzen und aufregenden Nacht mit Besuch von kleinen (eigentlich eher grossen) Tierchen, hohem Adrenalinausstoss und neuausrichtung unseres Moskitonetzes, haben wir tatsaechlich noch ein bischen geschlafen und uns dann frueh auf den Weg nach Moteverde gemacht.

Mit dem Bus kann man hier eigentlich fast alles erreichen – man muss nur wissen welchen Bus man nehmen soll. Von San Jose werden fast alle Ziele angefahren – allerdings ist hier die Herausfoderung, das richtige Busterminal zu finden, denn diese sind ueber die ganze Stadt verteilt.

Wir nehmen also den Bus von Cahuita nach San Jose, fahren dort mit dem Taxi zu noch einem anderen Terminal – von hier wird der nord-westen angefahren –  und von dort weiter nach Monteverde-Santa Elena. In Costa Rica beginnt das leben zwischen 5 und 6 uhr. Als wir also gegen 19h Santa Elena erreichen, ist es bereits stock dunkel und gefuehlte 23 Uhr. Der Vollmond taucht die Berge und das Dorf in eine gemuetliche Beleuchtung. Wir suchen uns noch schnell eine Unterkunft und gehen was essen.

In einem kleinen „Soda“ (kleines Restaurant mit einfachen aber leckeren einheimischen Spezialitaeten) neben unserem Hotel sind wir eingefallen und der Wirt hat uns freudig ueber den unerwarteten Besuch zu dieser Zeit begruesst. Die Ticos sind allgemein sehr freundlich. Zum Essen gab es gleich die Lebensgeschichte, Fotos seiner Tochter und gestikreiche Ausfuehrungen zu Schildkroeten dazu – auf Spanish. UND noch eine lokale Spezialitaet – Schildkroetenei-Schnaps mit Gewuerzen zum trinken. Da die Schildkroeten und besonders deren Eier unter Artenschutz fallen, benoetigt man eine spezielle Lizenz um Eier aufzusammeln und weiterzuverwenden.

Prost!


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