Cango Caves & Grossartige Elefanten-Safari & Robberg (Mi, 11. – 12. Nov 15)

11. November – Tagesausflug zur gigantischen Tropfsteinhoele
Leider mussten wir feststellen, dass es unser urspruenglicher Plan heute noch bis zum Addo Elephant Park zu fahren daran scheiter eine gut gelegene und bezahlbare Unterkunft dort zu finden.  Somit haben wir spontan umgeplant und werden eine weitere Nacht in Knysna bleiben.

Heute besuchen wir doch noch die gigantischen Tropfsteinhöhlen Cango Caves an den Swartbergen der Karoo. Diese liegen ca. 30 km noerdlich von Outschoorn. Auf der ca. 2h stuendigen Fahrt von Knysna kommen wir an zahlreichen Straussenfarmen sowie dem Montagu-Pass vorbei – die Passstrassen bieten eine schoene Aussicht, machen Ueberholen von langsamen Fahrzeugen aber zur Geduldsprobe. Der Ausflug ist genau der richtige fuer einen weniger sonnigen Tag wie heute.

Die Cango Caves sind schon sehr alt und wurden 1780 wiederentdeckt. Seit einigen Jahren toursistisch vermarket kann man verschiedene gefuehrte Touren machen. Die Adventure-Tour beinhaltet das kriechen/gleiten durch mehrere Tunnel – nichts fuer uns. Daher endet unsere Fuehrung nach einigen sehr schoenen Kammern, bei denen Temperatur und Luftfeuchtigkeit stetig hoeher wurde.

Den Abend lassen wir in einem kleinen Restaurant (O’Pescador) im Hafen ausklingen.

12. November – Elefantensafari und Robberg
Heute klingelt der Wecker bereits um 5:45 Uhr und es geht zum Knysna Elephant Park in dem wir uns einen Elefantenritt gebucht haben. Nachdem wir ein Intro-Film zu den Verhaltensweisen bei Elefanten angesehen haben, geht es auch schon los: wir satteln auf. Nicht wie bei Pferden in den Steigbuegel und dann auf den Sattel – sondern auf einen Turm steigen und von da auf den Elefanten. (Ohne Stattel)

Wir sitzen dann hinter einem Elefanten-Reiter und koennen uns an ihm festhalten, waehrend sich die Gruppe langsam auf den Weg macht. Gemaechlich schreiten die Elefanten daher, als letzter die grosse Dame „Sally“ welche ueber die ganze Gruppe wacht und von hinten den Ueberblick behaelt. Kommunizieren tut sie dabei ueber das Auftreten ihrer Fuesse das die anderen ebenfalls wahrnehmen. Nachdem die Gruppe kehrt gemacht und den Rueckweg angetreten ist, ist es vorbei mit dem langsamen umherspazieren – die Elefanten wollen schnell zurueck, denn nach der Arbeit gibt es was zu fressen.

Nun kommt der schoenste Teil der Safari: nachdem wir von den Elefanten abgestiegen sind, koennen wir die Dickhaeuter beim Fressen beobachten und stehen mittendrin in der Herde. Die grossen Grauen lassen sich auch nicht von uns irritieren – wir koennen sie sogar anfassen. Dabei koennen wir auch ihre Fresstechnik beobachten: mit dem Fuss werden die Pflanzen aus dem Boden geschabt, dann kommt der Russel und schuettelt die Erde ab (waehrend das Fuss schon weiter schabt) und dann ab ins Maul. Alles in allem ein sehr schoenes Erlebnis mit diesen anmutigen Tieren.

Anschliessend sind wir nach Plettenberg Bay gefahren, wo wir unsere neue Unterkunft bezogen haben. Wer frueh aufsteht hat auch was vom Tag. Somit sind wir der empfehlung von einem hollaendischem Paearchen gefolgt und haben am nachmittag noch eine Wanderung im „Robberg Nature Reserve“ gemacht. Die Badebucht von Plettenberg Bay wird durch eine ca. 3,5 km lange Halbinsel, die wie ein ausgestreckter Finger ins offene Meer herausragt, vor schwerer Brandung geschützt. Die Halbinsel besteht aus einem Bergrücken, der bis zu 120 m aus dem Wasser herausragt und auf der Rückseite, zum offenen Meer, noch eine weitere kleine Insel besitzt, welche beide durch einen breiten Sandstand verbunden sind. Dieser unberührte Naturtraumstrand hat eine seltene geologische Formation, die Tombolo genannt wird. Es sind zwei halbmondförmige, sich gegenüberliegende Buchten entstanden, die durch die Wellen des Meeres erzeugt werden, welche sich durch die vorgelagerte Insel teilen und sich hinter dieser wieder vereinen möchten.

Das Abendessen im „The Table“ haben wir uns echt verdient. Die Pizza und die tolle Auswahl an Toppings ist einfach excellent.