(Storslett > Kåfjorddalen > Tromsø)
…dann musste Frank die Polizei anrufen…
Morgens ergattern wir ein leckeres Brot beim Bäcker, das so gut duftet, dass wir sofort naschen trotz Frühstück. Unser erster Zwischenstopp ist ein kleiner Leuchtturm, den wir aber mehr suchen, da er nicht zugänglich ist.
Weiter geht’s zur Gorsabrua, eine Alu-Brücke über eine tiefe Schlucht mit atemberaubendem Blick auf einen herabstürzenden Wasserfall. Die Geräuschkulisse ist gewaltig. Die Anfahrt von 4 km führt uns durch Serpentinen und vorbei an einer Schafherde, die den Weg blockiert. Nirgends schmeckt eine selbst geschmierte Stulle so gut, wie nach einer kleine Wanderung am Ziel.
Bei Rückfahrt entdecke ich ein totes Lamm, was uns und andere Touristen zunächst ratlos macht. Frank ruft die Polizei an, die uns rät, das Lamm aus dem Weg zu räumen, was schließlich ein Finne übernimmt.
Wir cruisen durch die Finnmark und entdecken unzählige Wasserfälle, die sich in die Fjorde stürzen. Trotz des grauen Himmels sind die Spiegelungen im Fjordwasser ein Traum. Schließlich erreichen wir Tromsø, drehen eine Ehrenrunde durchs Zentrum und sehen dafür zweimal die beeindruckende Eiskathedrale.
Der Campingplatz ist gut organisiert, aber teuer. Die Service-Häuschen sind spitzenmäßig, inklusive Sauna, die wir leider heute nicht nutzen können. Dafür sind die Duschen ein Traum. Nach dem Essen planen wir grob die nächsten zwei Tage und fallen müde ins Bett.
Alles Liebe zu deinem Geburtstag Mama 💗. Wir sind den ganzen Tag in Gedanken bei dir. Danke Jesco, dass es heute auch mit Video-Chat geklappt. 🙏.























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Tipps:
Sehenswürdigkeiten: Gorsabrua und Wasserfall
Essen & Trinken: –
Distanz: 247 km im Auto, 4 km Wanderung
Camping: Camping Tromsø
Maps: https://maps.app.goo.gl/zAwF4zZ1PYgpNRxWA
- Morgens noch eineStopp beim Bäcker und wir ergattern ein leckeres Brot. Es duftet zu gut. Wir naschen direkt was vom warmen Brot, obwohl wir schon gefrühstückt hatten.
- Von unserem ersten Zwischenstopp. Ein kleiner Leuchtturm. Allerdings haben wir nur das Dach entdeckt. Er war nicht wirklich zugänglich von unserem Parkplatz.
- weiter ging es zur Gorsabrua. Wir schaukeln uns eine Serpentinenstraße nach oben bis zum Parkplatz. Unterwegs wird man mehrfach mit vielen Schildern darauf hingewiesen das Tages-Parkticket via easypay zu kaufen vor dem letzten Parkplatz, da dort, mitten in der Wildnis, die Internetverbindung dafür nicht mehr ausreicht 😅.
- Das Ziel ist hier eine Alu-Brücken-Konstruktion, die sich über ein tiefe Schlucht spannt, und einen super Blick auf den sich herabstürzenden Wasserfall bietet. Atemberaubend aus dieser Perspektive dem Wasserspektakel zuzusehen.
- auch die Geräuschkulisse ist gewaltig
- die kurze Wanderung gehtl leicht berg auf und ab und ist ca. 4km hin und zurück
- schon auf dem Hinweg mussten wir eine Schafherde mit vielen süßen Lämmchen aufscheuchen, die es sich auf einem Brückchen, der engsten Stelle des Weges, gemütlich gemacht hat.
- Auf dem Rückweg das gleiche Bild. Nur ein Auto kann die Brück passiere. Diesmal steht schon einer in der Gegenrichtung und tanzt mit den Schäfchen. Ich komme mir etwas wie in der Kitkat-Werbung vor. Mein Gegenüber scheint nicht so erfolgreich die Schäfchen zu vertreiben. Ich schnappe mir eine Papiertüte statt einer Gitarre und mache platz für Frank, der sich vorsichtig auf die Brücke vorarbeitet.
- Und da – plötzlich sehe ich, warum mein Gegenüber so zögerlich ist. Ein totes Lämmchen liegt vor mir und ich erschrecke sehr. Finde es ganz schlimm und mich erst mal wieder sammeln.
- Wir besprechen mit Händen & Füßen und gebrochenem englisch mit dem Finnen, was zu tun ist. Inzwischen kommen von beiden Seiten mehr Touristen angefahren. Leider keine Einheimischen. Keiner weiß, was zu tun ist. Der Mörder ist jedenfalls nicht unter uns!
- Schlußendlich ruft Frank die Polizei an. „Das passiert öfter im Sommer. Räumen sie das Lämmchen einfach aus dem Weg. Wir informieren den Bauern.“ OK. Ein anderer Finne erledigt das kurzer Hand.
- Weiter cruisen wir durch die Finnmark ??? und entdecken unzählige Wasserfälle die sich in die Fjorde herabstürzen. Ein Traum.
- Auch wenn der Himmel heute uns hauptsächlich mit fröhlichem Grau begleitet sind die Erhebungen doppelt schön, so wie sie sich im stillen Fjordwasser spiegeln.
- Und schon halten wir auf Tromsø zu. Drehen eine Ehrenrunde durchs Zentrum bis zum Campingplatz und ergattern gleich zwei Mal den Blick auf die Eiskathedrahle mit ihrer markanten, einzigartigen Architektur.
- Der Campingplatz ist gut organisiert aber auch bisher der teuerste. Die Service-Häuschen sind dafür spitzenmäßig inkl. Sauna.
- Frank hat sie zwar angestellt aber jemand anderes hat sie besetzt und abgeschlossen. Egal vielleicht beim nächsten mal.
- Er empfiehlt mir dafür die Duschen und die sind echt ein Traum. Alles was man brauch in der eigene Kabine, super Wasserdruck und fließend warmes Wasser immer 4 Min. am Stück. Man weiß solche Sachen jetzt ganz anders zu schätzen 🙂
- Wir planen nach dem Essen noch grob die nächsten zwei Tage und fallen müde ins Bett.
